Weil mentale Gesundheit zählt – besonders in der Jugend

stress care

Ein mentales Gesundheitstraining für Jugendliche

stress care stärkt Jugendliche im Umgang mit Stress und psychischen Belastungen.
 Das innovative Programm fördert Wissen über mentale Gesundheit und Fähigkeiten mit Emotionen umzugehen direkt im Schulalltag.

Warum stress care?

Jugendliche stehen vor großen Herausforderungen — von Pandemie-Erfahrungen, Schulstress bis zur Klimakrise. Viele fühlen sich belastet, gestresst oder überfordert. Studien zeigen: Psychische Probleme haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen und die Wartezeiten für therapeutische Hilfen sind lang.

Junge im Schulflur schaut nachdenklich aus dem Fenster, im Hintergrund unterhalten sich weitere Schüler:innen vor Schließfächern
Junge mit Schulranzen schaut nachdenklich

Hier setzt stress care an

Das Präventionsprogramm stress care hilft dabei, mit Belastungen besser umzugehen, die eigene mentale Gesundheit zu stärken und frühzeitig zu erkennen, wann es Zeit ist, sich professionelle Hilfe zu holen. stress care wird gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt, um es für den Einsatz in Schulen optimal vorzubereiten. Bis zum Jahr 2029 wollen wir von weiteren 7.000 Schüler:innen an sieben Standorten in Deutschland erfahren, was sie von stress care halten und wie wirksam das Programm ist.

Hier setzt stress care an

Das Präventionsprogramm stress care hilft dabei, mit Belastungen besser umzugehen, die eigene mentale Gesundheit zu stärken und frühzeitig zu erkennen, wann es Zeit ist, sich professionelle Hilfe zu holen. stress care wird gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt, um es für den Einsatz in Schulen optimal vorzubereiten. Bis zum Jahr 2029 wollen wir von weiteren 7.000 Schüler:innen an sieben Standorten in Deutschland erfahren, was sie von stress care halten und wie wirksam das Programm ist.

Junge mit Schulranzen schaut nachdenklich

Was ist stress care?

Ein Präventionsprogramm für Schüler:innen der 8. und 9. Klassen

Mit stress care wird eine evidenzbasierte niedrigschwellige transdiagnostische Intervention für Schüler:innen der 8. und 9. Klassen entwickelt. stress care setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

1. Der stress care-Projekttag

Das stress care-Programm beginnt mit einem 6-stündigen Projekttag. Im Klassenverbund setzen sich Schüler:innen dabei aktiv mit mentaler Gesundheit, Stress und möglichen Hilfen im Umgang mit Belastungen auseinander und lernen in alltagsnahen Übungen, die eigene Belastung besser zu verstehen und damit umzugehen.

2. Das Online-Emotionsregulationstraining

Das Training hat vier Module, die Achtsamkeit, Emotions- und Stressregulation sowie Selbstwirksamkeit stärken. Es wird als kompaktes 120-minütiges Online-Gruppentraining angeboten und von Fachkräften der Schulpsychologie und Schulsozialarbeit begleitet.

3. Das individuelle Assessment

Basierend auf wissenschaftlich etablierten psychologischen Fragebögen erfasst stress care individuelle Belastungen und persönliche Stärken und gibt dazu eine fundierte Rückmeldung. Anschließend werden die Inhalte der stress care-App passgenau und bedarfsgerecht zusammengestellt.

4. Die eHealth-App

Die digitale stress care-App bietet auf dem eigenen Smartphone Inhalte, die beim Umgang mit individuellen Problemen helfen. Dabei kann es um einen besonderen Umgang mit Emotionen gehen, Hilfe beim Lösen von Herausforderungen oder die Suche nach wertvoller Unterstützung bei Freunden und Familie.

Die Schüler:innen bearbeiten die Inhalte selbstständig über drei Wochen und werden dabei von eCoaches begleitet, die Fragen beantworten und die App-Nutzung unterstützen.

Projektverantwortliche

 Prof. (apl.) Dr. Monika Equit

Prof. (apl.) Dr. Monika Equit

Projektleitung und Konsortialführung

Universität des Saarlandes Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie in Saarbrücken

Prof. Dr. Sarah K. Schäfer

Prof. Dr. Sarah K. Schäfer

Co-Leitung

Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR Mainz) und RPTU — Universität Kaiserslautern-Landau Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

 Prof. Dr. Daniela Fuhr

Prof. Dr. Daniela Fuhr

Co-Leitung

Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) in Bremen
und Universität Bremen

Projektbeteiligte

Damit stress care funktioniert, arbeitet das Forschungsteam eng mit verschiedenen Einrichtungen aus den Bereichen Bildung, Gesundheit und Politik zusammen.

Krankenkassen

Unsere Arbeit wird unterstützt von:

  • Techniker Krankenkasse
  • AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
  • IKK Südwest
  • IKK classic

Schulen, Schulpsychologie und Schulsozialarbeit

Gemeinsam mit den schulpsychologischen Diensten oder der Schulsozialarbeit wird stress care in zahlreichen weiterführenden Schulen an sieben Standorten in Deutschland umgesetzt.

Universitäten und Forschung

An allen sieben Standorten begleiten Universitäten die Umsetzung des Programms:

  • Braunschweig: Technische Universität Braunschweig · Abteilung Klinische Psychologie, Psychotherapie und Diagnostik
  • Bremen: Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) · Prof. Dr. Daniela Fuhr
  • Jena: Friedrich-Schiller-Universität Jena · Prof. Dr. Julia Asbrand
  • Landau: RPTU — Universität Kaiserslautern-Landau · Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters · Prof. Dr. Sarah K. Schäfer
  • Leipzig: Universität Leipzig · Prof. Dr. Julian Schmitz
  • Mainz: Zentrum für seelische Gesundheit · Prof. Dr. Michele Wessa · Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) · Prof. Dr. Michele Wessa und Prof. Dr. Sarah K. Schäfer
  • Saarbrücken: Universität des Saarlandes · Prof. Dr. Monika Equit, Prof. Dr. Tanja Michael und Prof. Dr. Eva Möhler

Forschung und Evaluation

Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) in Bremen überprüft, wie gut stress care wirkt und welche Aspekte bei der Durchführung beachtet werden müssen.

Weitere Partner

Außerdem sind beteiligt:

  • Bildungs- und Gesundheitsministerien
  • Gesundheitsämter
  • Jugendhilfe- und Präventionsstellen
  • Ärzte- und Psychotherapeutenkammern

Finanzielle Förderung durch den G-BA Innovationsausschuss

Im Bereich Neue Versorgungsform (NVF)

Der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) fördert Projekte, die innovative Ansätze für die gesetzliche Krankenversicherung erproben und neue Erkenntnisse zum Versorgungsalltag gewinnen wollen. stress care wird über die Laufzeit von Oktober 2025 bis März 2029 finanziert: Förderkennzeichen: 01NVF24317 ➔

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